
Tatsächlich verstehe ich das Prinzip des psychisch geschädigten Menschen, über den Sucht-, bis hin zum psychisch kranken Menschen, als Zwischenschritt der Evolution. Grundlage für so manche psychische Störung ist quasi die Verfeinerung der geistigen Arbeit und die daraus resultierende (Über-)Beanspruchung der menschlichen Seele, bevor der Mensch auf sein eigens entwickeltes Resilienz-Konzept zugreifen kann. Letzteres ist möglicherweise noch nicht entwickelt genug, will sagen, wir sind manchmal einfach zu jung, um Gewalt etwas entgegenzusetze.
Was also den Ball ins Rollen bringt, ist die Neugier und das grundsätzliche Interesse des Menschen (am Leben), sowie der sogenannte soziale Wille, wenngleich dieser gelegentlich durch beispielsweise Eitelkeit, Herrschsucht und Gier, und so weiter, angetrieben oder beeinflusst wird. Am Ende steht jedoch unweigerlicher Fortschritt, und zwar auf unterschiedlichen Ebenen.

Psychosozial netzwerken?